Außensportanlagen altern anders als Hallengeräte. Nicht die Nutzung ist der Haupttreiber, sondern Witterung: Frost-Tau-Wechsel, UV-Strahlung, stehende Nässe an Fundamenten und Korrosion unter der Grasnarbe, wo niemand hinsieht.
Hinzu kommt ein Aufsichtsproblem. Eine Turnhalle ist abgeschlossen, ein Bolzplatz nicht. Anlagen im öffentlichen Raum werden auch außerhalb des Trainingsbetriebs genutzt, oft zweckentfremdet, und Schäden werden selten gemeldet.
Für Betreiber bedeutet das: Die Verkehrssicherungspflicht wiegt hier schwerer als drinnen, weil der Nutzerkreis unbestimmt ist. Ein dokumentierter Kontrollrhythmus ist deshalb weniger Formsache als bei Anlagen mit kontrolliertem Zugang.
