Schulsportgeräte sind ein eigener Belastungsfall. Eine Sprossenwand in einer Schulhalle wird an einem Vormittag von mehreren hundert Kindern belastet, ein baugleiches Gerät im Verein von vielleicht zwanzig Personen in der Woche. Das Gerät ist dasselbe, die Alterung ist eine völlig andere.
Dazu kommt der Umgang. Auf- und Abbau übernehmen wechselnde Schülergruppen unter wechselnder Aufsicht. Geräte werden geschoben statt gefahren, Matten geworfen statt getragen, Bolzen nicht bis zum Anschlag gesteckt. Nichts davon ist böswillig, alles davon hinterlässt Spuren.
Für den Schulträger heißt das: Ein jährlicher Turnus ist das Minimum, nicht der Komfortwert. Und der einzige realistische Zeitpunkt für Arbeiten, die länger dauern, sind die Ferien.
