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Prüfung von Sportgeräten bei Feuerwehren

Bei der Feuerwehr ist Sport kein Freizeitvergnügen, sondern Teil der Dienstfähigkeit. Wir prüfen Krafträume, Ergometer in Atemschutzstrecken und Trainingsgeräte in Gerätehäusern – haupt- wie ehrenamtlich.

Beratung erhalten
E-Mailinfo@sport-wartung.deTelefon+49 170 2015937
ÖffnungszeitenMo-Fr: 08:00 - 17:00 Uhr

Feuerwehren sind ein Sonderfall. Die körperliche Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte ist Voraussetzung für den Dienst, entsprechend wird trainiert. Gleichzeitig sind die Trainingsgeräte in Feuerwehrgerätehäusern arbeitsrechtlich Arbeitsmittel – mit allen Folgen aus der Betriebssicherheitsverordnung.

Das gilt für Berufsfeuerwehren ebenso wie für Freiwillige Feuerwehren. Bei Letzteren ist Träger die Kommune, und die Geräte im Gerätehaus fallen damit in denselben kommunalen Prüfbestand wie Schulhallen und Spielplätze – werden dort aber regelmäßig vergessen.

Hinzu kommt eine Besonderheit: die Ergometer in Atemschutzübungsanlagen. Sie werden unter Vollschutz und hoher Belastung gefahren, oft von Personen am Rand ihrer Leistungsgrenze, und stehen in einer Umgebung mit hoher Luftfeuchte.

Kraftraum mit Kraftstationen, Racks und Langhanteln – Sportgeräte im Feuerwehrgerätehaus

Krafträume in Gerätehäusern

Die typische Ausstattung reicht von einer Hantelbank im Nebenraum bis zu vollständig eingerichteten Krafträumen.

  • Kraftstationen und Kabelzüge: Seile, Umlenkrollen, Gewichtsblöcke, Polster
  • Freihantelbereich: Stangen, Verschlüsse, Racks, Sicherheitsablagen
  • Cardiogeräte: Laufband, Ergometer, Crosstrainer, Ruderzug – einschließlich Not-Halt
  • Standsicherheit und Abstände, oft kritisch in engen Nebenräumen
  • Geräteklasse: Heimgeräte im Dienstbetrieb sind ein Mangel
Geräte der Heimklasse finden wir in Gerätehäusern besonders häufig – meist gespendet oder aus privaten Beständen übernommen. Gut gemeint, aber für den Dienstsport nicht zulässig, weil die Auslegung nicht passt.

Atemschutzstrecken

Die Ergometer und Endlosleitern in Atemschutzübungsanlagen sind hoch beanspruchte Geräte in einer schwierigen Umgebung.

  • Ergometer: Bremssystem, Lager, Pedalarme, Tretlager, Anzeige und Kalibrierung
  • Endlosleitern und Laufbänder: Antrieb, Not-Halt, Haltevorrichtungen, Trittflächen
  • Schlagpolster und Hammergeräte: Befestigung, Polsterzustand, Verankerung
  • Korrosion durch hohe Luftfeuchte – der bestimmende Alterungsfaktor in dieser Umgebung
  • Erreichbarkeit des Not-Halt für die Aufsicht außerhalb der Strecke

Weil in der Strecke unter Vollschutz und an der Leistungsgrenze gearbeitet wird, hat die Funktion des Not-Halt hier einen anderen Stellenwert als im Studio. Wir prüfen sie an jedem Gerät einzeln und dokumentieren das gesondert.

Termine im Dienstbetrieb

Feuerwehren sind rund um die Uhr besetzt oder – bei Freiwilligen Wehren – abends und am Wochenende aktiv. Beides erfordert eigene Terminlogik.

  • Berufsfeuerwehren: Termine innerhalb der Dienstschicht, abgestimmt mit der Wachabteilung
  • Freiwillige Feuerwehren: Termine tagsüber unter der Woche, wenn das Haus ruhig ist
  • Atemschutzstrecken: außerhalb der Übungstermine, die oft langfristig geplant sind
  • mehrere Gerätehäuser einer Kommune an einem Tag – meist problemlos möglich

Für Kommunen mit mehreren Löschzügen bündeln wir die Standorte. Mehr dazu auf der Seite Prüfung für Kommunen.

Häufige Fragen von Feuerwehren

Gilt die Prüfpflicht auch für Freiwillige Feuerwehren?

Ja. Träger ist die Kommune, und die Geräte im Gerätehaus sind Arbeitsmittel im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung – unabhängig davon, dass die Kräfte ehrenamtlich tätig sind.

Prüfen Sie auch die Atemschutzstrecke?

Die Sportgeräte darin ja: Ergometer, Endlosleitern, Laufbänder, Schlagpolster. Die atemschutztechnische Prüfung der Anlage selbst ist ein eigenes Fachgebiet.

Können mehrere Löschzüge zusammen geprüft werden?

Ja, das ist die übliche Variante. Wir arbeiten die Gerätehäuser einer Kommune an einem oder zwei Tagen ab und rechnen die Anfahrt gebündelt ab.

Was ist mit gespendeten Geräten?

Sie gehören nach Annahme zum Bestand und müssen geprüft werden. Häufig handelt es sich um Geräte der Heimklasse, die für den Dienstsport nicht geeignet sind – das weisen wir im Protokoll aus.

Prüfung für Ihre Wehr anfragen

Sagen Sie uns, wie viele Standorte und welche Ausstattung – wir planen die Termine in Ihren Dienstbetrieb ein.

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