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Kita und Kindergarten

Prüfung von Sportgeräten in Kindergarten und Kita

Bewegungsräume, Psychomotorikgeräte, Kletterecken und Turnmatten – geprüft mit Blick auf die Altersgruppe, die sie benutzt. Für kommunale, kirchliche und freie Träger.

Beratung erhalten
E-Mailinfo@sport-wartung.deTelefon+49 170 2015937
ÖffnungszeitenMo-Fr: 08:00 - 17:00 Uhr

In Kitas steht selten klassisches Turngerät. Stattdessen gibt es Bewegungsbaustellen, Psychomotorikmaterial, Schaumstoffelemente, kleine Kletterelemente und Sprossenwände in Kindergröße. Die Prüfung muss sich daran anpassen.

Der entscheidende Unterschied zur Schule liegt in der Nutzergruppe. Kleinkinder haben eine andere Körpergröße, eine andere Motorik und ein anderes Risikoverständnis. Öffnungsweiten, die für Zehnjährige unproblematisch sind, werden für Dreijährige zur Fangstelle.

Hinzu kommt die Kleidung: Kapuzen mit Kordeln, Schals, lose Bänder. Fangstellen für Kleidung sind in dieser Altersgruppe die Gefahr mit dem höchsten Schadenspotenzial – und die, die man bei einer oberflächlichen Kontrolle am leichtesten übersieht.

Bild folgtPrüfung von Sportgeräten in Kindergarten und Kita

Was im Bewegungsraum geprüft wird

  • Sprossenwände und Kletterelemente: Wandbefestigung, Sprossenzustand, Öffnungsweiten
  • Bewegungsbaustellen und Podestsysteme: Standsicherheit, Verbindungselemente, Kanten
  • Schaumstoffelemente: Zustand des Bezugs, Nähte, Kernmaterial, Rutschsicherheit
  • Matten und Weichböden: Dämpfung, Fugen zwischen Elementen, Lage auf dem Boden
  • Hängematten, Schaukelelemente und Rollbretter: Aufhängung, Seile, Lager
  • Rutschen und Podeste im Innenbereich: Fallhöhe, Auslauf, seitliche Begrenzung
  • Fangstellen für Kopf, Hals, Finger und Kleidung – mit den Prüfkörpern der Norm

Fangstellen prüfen wir nicht nach Augenmaß. Eine Öffnung, die harmlos wirkt, kann genau im kritischen Bereich liegen – das lässt sich nur mit Prüfkörpern feststellen.

Selbstbau und Eigenkonstruktionen

In Kitas finden wir häufiger als anderswo selbst gebaute oder umgebaute Elemente: eine Podestlandschaft vom Hausmeister, ein Kletterelement vom Elternbeirat, eine Sprossenwand, die gekürzt wurde.

Das ist nicht grundsätzlich unzulässig, aber es verschiebt die Verantwortung vollständig zum Träger: Ohne Herstellerdokumentation gibt es keine Konformitätserklärung, an der sich die Bewertung orientieren könnte.

Wir bewerten solche Elemente nach dem Stand der Technik und den einschlägigen Normen und benennen im Protokoll ausdrücklich, dass es sich um eine Eigenkonstruktion handelt. Das ist für den Träger die wichtigere Information als die Einzelbewertung.

Das Außengelände

Der Spielbereich draußen folgt eigenen Regeln – der DIN EN 1176. Dafür haben wir eine eigene Seite, weil sich Prüfumfang, Intervalle und Dokumentation deutlich vom Innenbereich unterscheiden.

Sinnvoll ist, beides in einem Termin zu erledigen. Der Aufwand für Anfahrt und Abstimmung fällt dann nur einmal an, und Sie erhalten ein Protokoll für die gesamte Einrichtung.

Häufige Fragen aus Kitas

Gilt die Prüfpflicht auch für kleine Einrichtungen?

Ja. Sie hängt an der Bereitstellung von Geräten, nicht an der Gruppengröße. Eine Waldkita mit wenigen Elementen ist genauso betroffen wie eine große Einrichtung.

Müssen auch Turnmatten und Schaumstoffteile geprüft werden?

Ja. Sie erfüllen eine Schutzfunktion, und Durchliegen oder offene Nähte sind prüftechnisch ein Mangel – auch wenn das Element äußerlich ordentlich aussieht.

Wie lange dauert die Prüfung einer Kita?

Der Innenbereich meist ein bis zwei Stunden. Kommt das Außengelände dazu, rechnen Sie mit einem halben Tag, je nach Zahl der Spielgeräte.

Was ist mit selbst gebauten Elementen?

Wir bewerten sie nach dem Stand der Technik und weisen sie als Eigenkonstruktion aus. Der Träger sollte wissen, dass er dafür die volle Verantwortung trägt.

Kita prüfen lassen

Sagen Sie uns, ob es um den Bewegungsraum, das Außengelände oder beides geht – wir erledigen es in einem Termin.

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