In Kitas steht selten klassisches Turngerät. Stattdessen gibt es Bewegungsbaustellen, Psychomotorikmaterial, Schaumstoffelemente, kleine Kletterelemente und Sprossenwände in Kindergröße. Die Prüfung muss sich daran anpassen.
Der entscheidende Unterschied zur Schule liegt in der Nutzergruppe. Kleinkinder haben eine andere Körpergröße, eine andere Motorik und ein anderes Risikoverständnis. Öffnungsweiten, die für Zehnjährige unproblematisch sind, werden für Dreijährige zur Fangstelle.
Hinzu kommt die Kleidung: Kapuzen mit Kordeln, Schals, lose Bänder. Fangstellen für Kleidung sind in dieser Altersgruppe die Gefahr mit dem höchsten Schadenspotenzial – und die, die man bei einer oberflächlichen Kontrolle am leichtesten übersieht.