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Mehrere Standorte

Wartung von Sportstätten

Wer nicht eine Halle betreut, sondern zwanzig, braucht kein Angebot, sondern ein Konzept. Wir nehmen den Bestand auf, bauen einen mehrjährigen Prüfplan und führen die Dokumentation an einer Stelle zusammen.

Beratung erhalten
E-Mailinfo@sport-wartung.deTelefon+49 170 2015937
ÖffnungszeitenMo-Fr: 08:00 - 17:00 Uhr

Ab einer bestimmten Zahl von Liegenschaften ändert sich die Aufgabe. Es geht nicht mehr darum, ob geprüft wird, sondern darum, den Überblick zu behalten: Welche Halle ist wann dran, welche Mängel sind offen, was muss im nächsten Haushaltsjahr eingeplant werden.

Typische Auftraggeber sind Städte und Gemeinden, Kreise, Schulträger, Hochschulen, große Vereine mit mehreren Anlagen, Studioketten und Betreiber von Reha- und Klinikstandorten. Die Aufgabenstellung ähnelt sich, die Rahmenbedingungen unterscheiden sich erheblich.

Was wir liefern, ist deshalb nicht nur die Prüfleistung, sondern die Struktur dahinter: ein Bestandsregister, ein Terminraster und eine Mängelliste, die sich über die Jahre fortschreiben lässt.

Rasenspielfeld mit Fußballtor und Flutlichtmast – Wartung und Prüfung von Sportstätten

Schritt eins: der Bestand

Ohne belastbares Verzeichnis lässt sich kein Prüfplan bauen. In der Praxis ist die Bestandsaufnahme der aufwendigste, aber auch der wertvollste Teil.

  • vollständige Erfassung aller Geräte je Standort, mit Typ, Hersteller und Baujahr, soweit ermittelbar
  • Vergabe eindeutiger Inventarnummern für Geräte ohne Kennzeichnung
  • Erfassung der gebäudegebundenen Technik: Hubanlagen, Trennvorhänge, Verankerungen
  • Zuordnung nach Eigentümer und Betreiber – bei gemischter Nutzung oft nicht deckungsgleich
  • Bewertung des Ist-Zustands als Ausgangspunkt für die Jahre danach

Am Ende steht eine Tabelle, die Sie behalten – unabhängig davon, ob Sie uns weiter beauftragen. Wir halten es für falsch, Bestandsdaten als Bindungsinstrument zu benutzen.

Schritt zwei: der Prüfplan

Ein guter Prüfplan verteilt die Last über das Jahr und über die Haushaltsjahre.

  1. Einteilung der Standorte in Gruppen nach Lage, Nutzung und Dringlichkeit.
  2. Zuordnung fester Zeitfenster – Schulhallen in die Ferien, Vereinsanlagen in die Ligapausen, Studios in die Randzeiten.
  3. Festlegung der Intervalle je Standort, abgeleitet aus der Gefährdungsbeurteilung, nicht pauschal für alle gleich.
  4. Jahresraster mit konkreten Terminen, das weit im Voraus steht und sich mit Ihrem Belegungsplan abgleichen lässt.

Schritt drei: Dokumentation an einer Stelle

Viele Träger scheitern nicht an der Prüfung, sondern an der Ablage. Protokolle liegen in verschiedenen Ämtern, bei Hausmeistern und in E-Mail-Postfächern.

  • ein Protokoll je Standort, zusätzlich eine Gesamtübersicht über alle Liegenschaften
  • Mängelliste mit Prioritäten, sortierbar nach Standort, Dringlichkeit und Kosten
  • Lieferung als PDF und als Tabelle zur Übernahme in Ihre Liegenschaftsverwaltung
  • auf Wunsch direkte Zustellung an Gebäudemanagement, Sportamt oder Versicherer
  • Fortschreibung über die Jahre, sodass Entwicklungen je Gerät sichtbar werden

Diese Fortschreibung ist der eigentliche Mehrwert. Erst wenn drei Jahre nebeneinander liegen, sieht man, welche Standorte systematisch schlechter dastehen und wo Investitionen wirklich nötig sind.

Vergabe und öffentliche Auftraggeber

Für öffentliche Träger läuft die Beauftragung über ein Vergabeverfahren. Wir sind mit dem Ablauf vertraut und unterstützen bei der Vorbereitung.

  • Mitwirkung bei der Erstellung eines belastbaren Leistungsverzeichnisses
  • Angebote mit nachvollziehbarer Preisstruktur je Gerät, Standort und Position
  • Nachweise zur Qualifikation der Prüfer nach TRBS 1203
  • Erfahrung mit mehrjährigen Rahmenvereinbarungen und Abrufaufträgen

Ein häufiger Fehler in Leistungsverzeichnissen: Es wird die Zahl der Hallen ausgeschrieben, nicht die Zahl der Geräte. Das führt regelhaft zu Angeboten, die nicht vergleichbar sind. Wir weisen auf so etwas hin, bevor die Ausschreibung läuft.

Häufige Fragen zu mehreren Standorten

Ab wie vielen Standorten lohnt sich ein Prüfkonzept?

Praktisch ab drei. Der Aufwand für Terminabstimmung, Ablage und Nachverfolgung wächst schneller als die Zahl der Standorte – ein gemeinsamer Plan fängt genau das ab.

Müssen wir uns langfristig binden?

Nein. Wir arbeiten auch ohne Rahmenvertrag. Für öffentliche Träger ist eine mehrjährige Vereinbarung oft vergaberechtlich sinnvoll, für andere ist sie freiwillig.

Gehört die Bestandsliste uns?

Ja, vollständig und ohne Einschränkung. Sie erhalten sie in einem offenen Format und können sie jederzeit anderweitig verwenden.

Können Sie bundesweit arbeiten?

Ja. Bei Standorten in mehreren Regionen planen wir die Termine so, dass Anfahrten gebündelt werden. Das ist meist günstiger als die Beauftragung mehrerer regionaler Anbieter.

Wie gehen Sie mit gemischter Trägerschaft um?

Das ist bei Sportstätten die Regel: Halle der Kommune, Geräte teils vom Verein. Wir erfassen den Bestand getrennt nach Eigentümer und stellen entsprechend getrennte Protokolle aus, damit jeder Betreiber seinen eigenen Nachweis hat.

Prüfkonzept anfragen

Sagen Sie uns, wie viele Standorte Sie betreuen. Wir machen einen Vorschlag für Bestandsaufnahme und Jahresplan.

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