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Öffentliche Spielflächen

Spielplatzinspektion für Kommunen

Öffentliche Spielplätze werden ohne Aufsicht genutzt, und Schäden meldet niemand. Wir übernehmen die Jahreshauptuntersuchung, führen das Bestandsbuch und weisen Ihr Personal für die Kontrollen dazwischen ein.

Beratung erhalten
E-Mailinfo@sport-wartung.deTelefon+49 170 2015937
ÖffnungszeitenMo-Fr: 08:00 - 17:00 Uhr

Für Kommunen ist der Spielplatz der Bereich mit dem höchsten Haftungsrisiko im gesamten Sport- und Freizeitbestand. Der Nutzerkreis ist unbestimmt, die Nutzer sind Kinder, und eine Aufsicht findet nicht statt.

Die Rechtsprechung ist an dieser Stelle streng. Wer einen Spielplatz eröffnet, muss ihn in verkehrssicherem Zustand halten und das nachweisen können. Die Beweislast verschiebt sich regelmäßig zu Lasten der Kommune, wenn die Dokumentation lückenhaft ist.

Die DIN EN 1176 gibt dafür ein abgestuftes System vor. Der entscheidende Punkt aus kommunaler Sicht: Es reicht nicht, einmal im Jahr jemanden kommen zu lassen.

Bild folgtSpielplatzinspektion für Kommunen

Das dreistufige System in der kommunalen Praxis

Aufgabenteilung bei kommunalen Spielflächen
StufeWerIntervallDokumentation
Visuelle Routine-InspektionEigener Bauhof oder Servicebetriebtäglich bis wöchentlich, je nach NutzungKurzprotokoll je Begehung
Operative InspektionEingewiesenes eigenes Personalein bis drei MonateFormblatt je Anlage
Jährliche HauptinspektionBefähigte Person von außenjährlichVollprotokoll mit Messwerten

In der Praxis scheitern Kommunen selten an der Hauptinspektion, sondern an den Stufen eins und zwei: Sie werden gemacht, aber nicht dokumentiert. Im Schadensfall ist die undokumentierte Kontrolle rechtlich nicht existent.

Was wir übernehmen und was bei Ihnen bleibt

  • Wir: jährliche Hauptinspektion aller Anlagen mit Messung der Fallschutzschichtdicken und Prüfung der Fangstellen mit Prüfkörpern
  • Wir: Anlage und Fortschreibung des Bestandsbuchs je Spielfläche
  • Wir: Einweisung Ihres Bauhofpersonals für die Stufen eins und zwei, samt Checklisten und Formblättern
  • Sie: die laufenden Kontrollen im Alltag, dokumentiert auf den bereitgestellten Formblättern
  • Sie: Abarbeitung der Mängel oder Beauftragung der Instandsetzung

Diese Arbeitsteilung ist deutlich günstiger, als alle drei Stufen fremd zu vergeben – und sie ist auch fachlich besser, weil Ihr Bauhof ohnehin regelmäßig vor Ort ist.

Das Bestandsbuch

Die DIN EN 1176-7 empfiehlt ein Bestandsbuch je Anlage. Für Kommunen mit vielen Spielflächen ist es das eigentliche Arbeitsmittel.

  • Geräteliste mit Hersteller, Baujahr, Aufbaudatum und Konformitätsnachweis
  • Fallschutzart und Soll-Schichtdicke je Gerät
  • Historie aller Inspektionen mit Datum und Prüfer
  • Mängelhistorie und Nachweis der Behebung
  • Umbauten, Nachrüstungen und Austausch von Bauteilen

Der Punkt, der im Schadensfall am meisten wert ist, ist die Mängelhistorie mit dokumentierter Behebung. Sie belegt nicht nur, dass geprüft wurde, sondern dass gehandelt wurde.

Priorisierung bei knappem Haushalt

Kaum eine Kommune kann alle Mängel sofort beheben. Wir liefern deshalb eine Einstufung, die eine belastbare Reihenfolge ermöglicht.

  1. Sofort: akute Gefährdung – Sperrung oder Ausbau noch am selben Tag.
  2. Kurzfristig: sicherheitsrelevant, Behebung binnen weniger Wochen; bis dahin gegebenenfalls Teilsperrung.
  3. Im Haushaltsjahr: Verschleiß mit absehbarem Verlauf, planbar.
  4. Mittelfristig: Ersatzbeschaffung, die in die Investitionsplanung gehört.

Für die Ausschusssitzung liefern wir diese Einstufung zusätzlich als Gesamtübersicht über alle Anlagen – mit Summen je Kategorie, damit die Größenordnung sichtbar wird.

Häufige Fragen zu kommunalen Spielplätzen

Reicht die jährliche Hauptinspektion aus?

Nein. Sie ist nur eine von drei Stufen. Ohne dokumentierte Routine- und operative Inspektionen ist die Verkehrssicherungspflicht nicht erfüllt, auch wenn jährlich geprüft wurde.

Kann unser Bauhof die Zwischenkontrollen übernehmen?

Ja, und das ist gewollt und am wirtschaftlichsten. Wir weisen das Personal ein und stellen Checklisten und Formblätter bereit.

Wie viele Anlagen schaffen Sie pro Tag?

Je nach Größe und Gerätezahl drei bis sechs Spielflächen. Für eine Stadt mit fünfzig Anlagen planen wir entsprechend mehrere Tage, verteilt über die Saison.

Was ist mit Anlagen, für die keine Unterlagen vorliegen?

Bei älteren Beständen der Normalfall. Wir beurteilen nach dem Stand der Technik und legen im Bestandsbuch an, was ermittelbar ist. Fehlende Konformitätsnachweise halten wir fest, damit die Lücke dokumentiert ist.

Spielplatzkonzept für Ihre Kommune

Nennen Sie uns die Zahl der Spielflächen. Wir machen einen Vorschlag für Hauptinspektion, Bestandsbuch und Einweisung Ihres Personals.

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